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OIF Ltd.

 

Die ehemals mächtigen OPEC Staaten wollen den aktuellen Entwicklungen natürlich nicht tatenlos zusehen, und suchen fieberhaft nach dem Grund der plötzlichen Verringerung der Ergiebigkeit ihrer Ölquellen. Parallel dazu erforschen sie alternative Möglichkeiten, mehr Öl zu fördern bzw. alternative Lösungen zu finden.
Hierzu wurde im September 2009 das Unternehmen OIF Ltd. (= Oil is the future)  gegründet.
Primär führt dieses Unternehmen im Auftrag der OPEC Forschungsarbeiten zur Gewinnung von Öl durch.
Eine Sicherheitsabteilung zum Schutz der Forschungsanlagen findet sich in der Firmenstruktur ebenso, wie eine PR Abteilung. Schaut man hinter die Fassade der OIF stellt man fest, dass den Teilbereichen "PR" und "protective department OIF" (PDO) jeweils ebenso viele Mittel zur Verfügung stehen wie dem eigentlichen Kernbereich Forschung und Entwicklung. Experten vermuten, dass die Sicherheitsabteilung nicht nur für die Sicherheit der Anlagen Verwendung findet, sondern auch für offensive Aufgaben, wie z.B. die gewaltsame Durchsetzung der Firmeninteressen.
Die PR Abteilung, so wird vermutet, hat hauptsächlich die Aufgaben eines Nachrichtendienstes; sprich Aufklärung und Beschaffung von Informationen. Diese Thesen werden von der Tatsache untermauert, dass diverse Söldner bzw. private Sicherheitskräfte mit militärischem Hintergrund - nach dem Ende der US Präsenz im Irak größtenteils arbeitslos - bei der OIF Ltd. eine neue Anstellung fanden bzw. komplette Sicherheitsfirmen von der OIF unter Vertrag genommen wurden. Nach dem rapiden Sinken der Ölfördermengen im Irak, ließen die USA ihr Engagement dort sehr schnell auslaufen und damit verbunden war auch das Ende der Beschäftigung etlicher privater Sicherheitskräfte.

 

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14.03.2010 Vorstandsvorsitzender M.D.:

An die Bevölkerung und die Organisation F.A.P.E.L

 

Wir, das Unternehmen OIF Ltd., möchten alle Leser dieses Schreibens aufklären, wie unser Konzern bestrebt ist, ihren Lebens- und Qualitätsstandard in Bezug zur aktuellen Energiekrise aufrecht zu erhalten und sogar zu verbessern.

Zudem möchten wir einige Anschuldigungen seitens der Lightning Corporation klarstellen und unsere neusten Informationen, die wir über diese Firma haben, Ihnen darlegen. Denn das Unternehmen OIF Ltd. ist der Meinung, dass die Bevölkerung das Recht auf ungeschönte  Informationen hat.

 

Aktuelle Informationen aus unserer Presseabteilung:

Es ist seitens der Lightning Corporation öffentlich bekannt gegeben worden, dass sie die Energieversorgung mittels elektrischem Strom sicherstellen will. Allerdings wird unter Verschluss gehalten, wie dieser Strom erzeugt werden soll.

Neuste Aufklärungen unsererseits haben ergeben, dass die Lightning Corporation in Planung eines weiteren Atomkraftwerks ist und dieses unmittelbar in der Nähe Ihrer Siedlung errichten will. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass diese Entwicklung zu erwarten war. Nur so kann dieser Konzern autonom eine ausreichende Stromversorgung sicherstellen.

Dass dies für Sie erhebliche Gefahren und Nachteile beinhaltet, wurde natürlich nicht mit einem Wort erwähnt. Schließlich kann es sich der Atomkraftkonzern Lightning Corp. nicht leisten, auf die Gunst der Bevölkerung zu verzichten.

Daher möchten wir, die Presseabteilung der OIF Ltd., Ihnen nun leicht verständlich darlegen, was ein solchen AKW für Sie bedeuten wird.

 

Nachteile des Einsatzes von Atomenergie:

·      Das Problem der Entsorgung des radioaktiven Abfalls ist nach wie vor ungelöst. Dieser Atommüll ist sehr gefährlich und muss für mehrere hunderttausend Jahre in Endlagerstätten konserviert werden. Die Unbedenklichkeit dieses Konzeptes ist fragwürdig, weil die benutzten Stahlfässer nach wenigen hundert Jahren durchrosten und folglich schwere Folgen für die Natur, insbesondere für das Trinkwasser, vorprogrammiert sind.

·      Obwohl Unfälle wegen den hohen Sicherheitsmaßnahmen eine geringe Wahrscheinlichkeit aufweisen, können diese nie vollständig ausgeschlossen werden. Eine hundertprozentige Sicherheit ist technisch nicht möglich. Die Folgen eines Unfalls wären absolut verheerend für Mensch und Natur. Je mehr Atomanlagen gebaut werden, desto größer wird automatisch die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwo auf der Welt ein schwerer Unfall passiert.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Unfälle nichts Neues sind. So gab es zum Beispiel in jüngster Vergangenheit radioaktive Verunreinigungen  des Trinkwassers am 3 November 2005 in Haddam, Connecticut, USA.

·      Es ist aus unserer Sicht absehbar, das die Lightning Corporation für den Betrieb eines AKW Arbeitskräfte suchen wird und damit werben will „neue Arbeitsplätze“ zu schaffen. Dies mag sich in erster Linie gut für das Wachstum der Bevölkerung und dessen Lebensstandard anhören. Jedoch muss man auch bedenken, dass die neuen Mitarbeiter des AKW einer hohen radioaktiven Strahlung ausgesetzt sein werden. Diese Strahlung verändert das Erbgut von Menschen. Die Folgen wären schwere Krankheiten, wie Blut- und Knochenkrebs und eine Steigerung von Fehlgeburten und Behinderungen in der Bevölkerung.

·      Die Nuklearanlagen selbst, aber auch der entstehende radioaktive Abfall, können bevorzugte Ziele terroristischer Aktivitäten sein. Weltweit könnte kein AKW einem Angriff wie am 11. September 2001 in New York widerstehen. Ein solcher Anschlag auf ein Atomkraftwerk hätte weltweit katastrophale Folgen.

·      Radioaktives Material, welches beim Betrieb der AKW's entsteht, kann für den Bau von Kernwaffen eingesetzt werden.

·      Als Energiequelle in Atomanlagen wird Uran eingesetzt. Uran ist aber selbst eine knappe Ressource. Nach Meinung von Experten wird der Vorrat nur noch für etwa 30 bis 60 Jahre reichen.

·      Für Bewilligungen, Planung und Bau eines neuen AKW muss in westlichen Demokratien mit einem Zeitraum von 20 bis 30 Jahren gerechnet werden. Mit anderen Worten: Neue Anlagen sind kurzfristig nicht realisierbar.

·      Obwohl Kernkraftwerke nur geringe Brennstoffmengen benötigen, sind die Betriebskosten sehr hoch. Daher ist die Elektrizitätsgewinnung auf diesem Wege nicht so effektiv, wie häufig angenommen wird.

·      Kraftwerke können noch zu anderen Umweltproblemen führen. Wie andere Kraftwerke brauchen auch Kernkraftwerke große Wassermengen für die Kühlung und bei der Dampferzeugung. Das nicht gebrauchte, aufgewärmte Wasser wird in Seen und Flüsse zurückgeleitet und zerstört das empfindliche biologische Gleichgewicht im Wasser durch eine signifikante Erhöhung der Wassertemperatur.

 

Wenn man den gesamten Brennstoffkreislauf, die Kosten für Aufbereitung, Transport und Endlagerung betrachtet, wird deutlich, dass Kernenergie eine schlechte Kosten-Nutzen-Rechnung aufweist.

 

Das Interesse der Atomenergie-Industrie

Die Atomnergie-Industrie, auch Lightning Corporation,  ist sich der vielen Nachteile der atomaren Stromproduktion bewusst. Ihre gegenwärtige intensive Lobby-Arbeit hat deshalb in erster Linie zum Ziel, die Betriebsbewilligungen für neue Kernkraftanlagen zu erreichen. Da die Anlagekosten im Rahmen der vorgesehenen Betriebszeit abgeschrieben werden, ist eine verlängerte Dauer der Betriebszeit neuer AKW's für die Betreiber finanziell extrem lukrativ und somit unumgänglich.
In Bezug auf Sicherheit kann dies aber höchst bedenklich sein, weil die Anlagen ja von Anfang an nur für die vorgesehene Lebensdauer geplant und gebaut werden und technische Geräte gegen das Ende ihrer Lebensdauer immer störanfälliger werden.

 

Aus den Nachteilen der Atomenergie wird klar, dass nukleare Stromerzeugung keine Lösung sein kann, sondern im Gegenteil, die Ursache von vielen weiteren Problemen ist.

 

Alternativen zur Atomenergie:

 

Öl!  Öl ist ein Naturprodukt! Rohöl kann zum Beispiel- zu Heizöl, Benzin, Kerosin und Dieselöl weiterverarbeitet werden.  In diesen verschiedenen Formen deckt es fast die Hälfte unseres gesamten Energiebedarfs ab. Aber es ist nicht nur Energielieferant, sondern auch Rohstoff für die Herstellung von Medikamenten, Kunststoffen, Kunstfasern, Pflanzenschutzmitteln, Reinigungsmitteln, Kunstdüngern und sogar Nahrungsmitteln. Ohne Erdöl gäbe es viele Dinge nicht; die uns in unserem täglichen Leben selbstverständlich geworden sind. Schon allein diese breite Masse an Verwendbarkeit macht Öl zum wichtigsten Rohstoff für die ganze Welt.

Vorteile fossiler Brennstoffe:

·      Öl liefert uns eine Anzahl unterschiedlicher Kraftstoffe, von denen jeder für die moderne Zivilisation unverzichtbar ist.

·      Öl ist ein wirkungsvollerer Brennstoff, da dessen Verbrennung höhere Temperaturen erzeugt. Man braucht weniger Öl als zum Beispiel Kohle, um dieselbe Hitze zu erzeugen.

·      Öl ist außerdem ein bequemer Brennstoff. Wegen des höheren Wirkungsgrades des Öls, werden  geringere Mengen gebraucht und somit muss auch weniger Öl transportiert werden.

·      Zudem verursacht Öl eine weitaus geringere Umweltbelastung, da es relativ sauber verbrennt und weniger gefährliche Rückstände hinterlässt, als Atomkraftwerke.

 

Dass der Gebrauch von Erdöl auch Nachteile hat, wollen wir nicht abstreiten. Aber diese sind weitaus geringer, als die Gefahren der Atomenergie. Das Unternehmen OIF Ltd. setzt viel eigenes Kapital in die Entwicklung von effektiveren Verbrennungsmotoren, um den CO2-Ausstoss durch unsere Kraftwerke und Kraftfahrzeuge erheblich zu reduzieren. Die Zahlen der letzten Jahre beweisen, dass dies uns auch durchaus gelungen ist.

 

Wir, das Unternehmen OIF Ltd., möchten in diesem Zusammenhang ebenfalls auf die öffentlich gestellten Anschuldigungen gegen uns, die seitens der Lightning Corp. verbreitet werden, kurz eingehen.

Die Unterstellung, dass der Vorstand des OIF Ltd. zusammen mit arabischen Terroristen arbeiten würde, ist absurd und entspricht nicht der Wahrheit. Die Lightning Corp. verbreitet diese Unwahrheiten aus konkurrenzpolitischen Gründen. Ganz im Gegenteil, engagiert sich unser Unternehmen seit vielen Jahren durch Unterstützung der Zivilbevölkerung in Afghanistan und Irak, um dem extremistischen Potential entgegenzuwirken.

Es ist immer ein Leichtes mit Unwahrheiten die Konkurrenz zu schädigen und somit zu versuchen, die Gunst der Konzernfremden für sich zu gewinnen.

Wir, die OIF, haben es nicht nötig, durch billige Diffamierungskampagnen unser Ansehen in der Öffentlichkeit aufzuwerten.

Natürlich können wir nur Ihnen selbst die Entscheidung überlassen, welchen Informationen Sie glauben schenken möchten. Jedoch vertrauen wir auf  Ihr Urteilsvermögen und möchten uns dafür bedanken, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diese Mitteilung zu lesen.

Falls Sie weiter Informationen über unseren Konzern und unsere Arbeit erhalten wollen, wenden Sie sich vertrauensvoll an unsere Mitarbeiter der Presseabteilung. Diese stehen Ihnen jederzeit für Fragen zur Verfügung.                                                                                                 

Mit freundlichen Grüßen , 

die Presseabteilung der OIF Ltd.

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