Journal
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SUPPEDO – Die Begleitstory
Copyright : „Wilson“ und AS-Team MfG 2009-2010
Es war ein wolkenloser, blauer Himmel, die Sonne strahlte und dennoch betrug die Temperatur lediglich nur Minus 3 Grad Celsius als Rrüdiger bei G5 nach seinem Handy griff, Harry anrief und ihm mitteilte dass das „Problem“ erledigt wurde...........
Zeitgleich grübelte Oskar bei einer Tasse Kaffee über die Herausforderungen dieses Tages nach, es war der 03.01.2010 und der Tag hatte für ihn erst angefangen.
Es war 08:30 Uhr, Oskar war immer noch bei B4 und er hatte für den nächsten Zug noch genügend Zeit..............
Schach ? Oder mehr ?
Am gleichen Tag, um 10 Uhr, unweit zur Hafenstrasse, wurde aus dem Verbindungskanal die Leiche des US-Staatsbürgers Ewald Bushman geborgen, laut eines später veröffentlichten patologischen Gerichtsgutachtens sprachen alle Anzeichen für einen Unfall.
Der Alkoholrückstand der Leiche ergab 2 Promille. Vermutlich war der Mann in der vergangenen Nacht auf dem Glatteis ausgerutscht und fiel in den Kanal wo er ertrank.
Für die Polizei ein weiteres Kälteopfer in der Statistik der Opfer in Folge der Energiekrise.........
Ewald Bushman war 45 Jahre alt und geschieden.
Er leitete die Abteilung Sicherheit schon seit 2005.
Zuvor war er 5 Jahre Einsatzleiter eines privaten US-Sicherheitsunternehmens im Irak und davor einige Jahre bei einer Spezialeinheit der DEA in Afghanistan.
Er war Regionalrepräsentant für den Bereich Sicherheit der weltweit tätigen Lightning Corp. und zuständig für die Länder Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg, Belgien und den Niederlande.
Sein Büro befand sich in der für Europa zuständigen Verwaltungszentrale in Paris.
Die Verwaltungszentrale der Lightning Corp. für Europa in Paris
***
In der Zwischenzeit war Oskar mit seinem Zug im Flughafenbereich vom Frankfurter Flughafen angekommen.
Im Terminalbereich 1 steuerte er zielsicher den Schalter der Fluggesellschaft Emirates an, als er von einer Frau, ca. 40 Jahre alt, blonde Haare, bekleidet in einem ultramarinefarbenem, knielangen Kostüm mit türkisfarbenem Schal und Perlenkette, leicht angerempelt wurde und Oskar dabei ein DIN A 4 Umschlag zu Boden entglitt, welcher von der Frau mit einem charmanten Lächeln und einem „Oh Sorry“ rasch aufgehoben wurde und in ihrer Umhängetasche verschwand.
Allem Anschein nach wurde der Umschlag von Oskar nicht vermisst, der in der Zwischenzeit bei der Fluggesellschaft den Check-In – Vorgang durchlief.
Nach etwa 6 Stunden war Oskar bei gefühlten 35 Grad Lufttemperatur und hoher Luftfeuchtigkeit in Dubai angekommen, nahm ein Taxi und lies sich zur Zentrale des weltweit tätigen und überaus einflussreichen O.I.F. Ltd – Konsortiums fahren.
Die Hauptzentrale des OIF ltd. Konsortiums
Das Gästehaus der OIF
Dort angekommen durchlief er mehrere Sicherheitsschleusen um anschliessend von einem zuständigen Angestellten zur Sicherheitsabteilung geleitet zu werden.
Der zuständige Personaldirektor der Sicherheitsabteilung, Gregori Massalla, begrüsste den Gast aus Deutschland freundlich und begann im Anschluss mit dem Interview.
Zu Beginn des Gesprächs unterrichtete Oskar den Direktor in einem Nebensatz davon, dass er ein paar interessante Unterlagen zu einem späteren Zeitpunkt zusenden wird, da er diese vergessen hatte mitzunehmen.
Im Konferenzraum der OIF
Oskar, mit vollständigem Namen Oskar Vogtsburger, 43 Jahre alt, ist unverheiratet aber alle paar Jahre mit wechselnden Lebensabschnittspartnern in Verbindung.
Noch vor 5 Jahren war er ein Teil der Bundeswehr-Spezialeinheit KSK, die er aufgrund eines zunehmenden Alkoholproblems auf eigenen Wunsch verlassen hatte und seit 4 Jahren einer operativen Sicherheitseinheit der O.I.F. Ltd angehört.
Das Gespräch dauerte mit einigen Unterbrechungen noch weitere Stunden............
Oskar verbrachte noch einen weiteren Tag in Dubai und genoss den verschwenderischen Luxus, der im krassen Gegensatz zu den derzeitigen Verhältnissen in weiten Teilen von Europa herrschte........
***
In der Belfortstrasse in Freiburg löffelte Marcel zu dieser Zeit im Zimmer seiner Wohngemeinschaft in einer Schüssel sein Müsli. Es bestand aus Bio-Joghurt, Magerquark, Lein- und Sesamsamen, Vollkornhaferflocken, Honig und zerkleinerten Apfel- und Birnenstückchen. Das ganze Gemisch war mit zerraspelter Schokolade durchsetzt, die er zu Weihnachten von seiner Oma bekommen hatte. Dazu trank er eine grosse Tasse Kräutertee, der im wesentlichen aus Pfefferminze, Fenchel, Hagebutten und Spitzwegerich bestand, natürlich selbstgesammelt.
Im Hintergrund dudelte ein etwas älterer Song von Peter Gabriel.
Das Fahrrad von Marcel, aufgenommen im Dezember 2009 von ........sag ich nicht......
Marcel Möbius ist 23 Jahre alt und im 3. Semester als Student eingeschrieben für Vorlesungen in den Bereichen Biologie und Philosophie.
Es war mittlerweile 21 Uhr als Marcel auf seine Funkuhr schaute, die er von seinen Eltern ebenfalls zu Weihnachten geschenkt bekommen hatte.
Er räumte alles beiseite, zog sich den dicken Norwegerpullover über und nahm die Lederjacke vom Kleiderhaken, seinen Rucksack und ging aus seinem Zimmer nicht ohne nachgeschaut zu haben, dass seine mit einem grossen Batiktuch verdeckte Alu-Kiste verschlossen war.
Die Alu-Kiste mit diversem Inhalt hatte er zu seinem letzten Geburtstag von einem guten Freund bekommen.
Seine Mitbewohner waren:
Beate, 20, BWL-Studentin, zur Zeit noch bei ihren Eltern, da ihr Freund sie um Weihnachten verlassen hatte.
Peter, 18, Gärtner-Azubi, momentan mit seiner Freundin in deren Wohnung im Stadtteil Landwasser.....räusper.....beschäftigt..... und Emma, 22, die im „Crash“ sonst hinter der Theke arbeitete und zur Zeit in ihrem Zimmer eine neue Bewerbung schreibt und seit 2 Stunden gleichzeitig auf ihrem DVD-Player ein sog. Bollywood-Film läuft…….
Marcel rüttelte an der schweren Stahlkette, die sein Fahrrad, welches er zu Ostern 2002 von seinem Vater bekommen hatte, mit dem Treppengeländer verband, öffnete das Vorhängeschloss und verschwand in der Dunkelheit des 5. Januars in Richtung Bahnhof.
Am nächsten Tag war in Baden-Württemberg ein Feiertag, Drei König, Zeit für die Planung und Durchführung weiterer Aktionen der F.A.P.E.L...................
Im Hauptbahnhof angekommen, erkundigte Marcel sich nach dem nächsten Zug nach Mannheim, löste ein Fahrkarte und wartete auf den nächsten ICE aus Basel.......
***
Die in San Francisco befindliche Hauptzentrale der Lightning Corp. gab zwischenzeitlich ihr OK fur den Nachfolger von Ewald Bushman und so wurde in den Räumlichkeiten der europäischen Niederlassung der Lightning Corp. in Paris der 35 jährige Jean-Paul Sade aus Toronto, Canada, zum neuen Regionalrepräsentanten für den Bereich Sicherheit ernannt.
Jean-Paul Sade ist verheiratet und hat ein Kind. Bis zu seiner Ernennung zum Nachfolger von Ewald Bushman war er so eine Art Aussendienstmitarbeiter der Sicherheitsabteilung.
Jahre zuvor war er bei der Fremdenlegion und später in beratender Funktion beim canadischen Verteidigungsministerium.

Wer kennt sie nicht, die berühmte Lightning Corp. - Pyramide
Die Seitenansicht des UNO-Gebäudes in New York, den Typ an der Seite kenne ich nicht.
In diesen Zeitraum fällt auch die Reise führender UNO-Mitarbeiter aus New York nach Brüssel, Belgien.
Die Reise wurde von der zuständigen Kommission für Sicherheitsfragen angeordnet und beinhaltete die Kooperation mit den belgischen Sicherheitskräften und der Erkundung eines verborgenen Geländeabschnitts zwischen Antwerpen, Eindhoven und Aachen.
Der belgische Geheimdienst hatte im wahrsten Sinne des Wortes einen guten Riecher und ausnahmsweise auch das Gespür dafür dass die Entdeckung nur der UNO zugänglich gemacht werden sollte und nicht der NATO, der CIA, dem FSB, dem BND oder gar der PBC ...........

Eine Aufnahme aus der ISS-Raumstation, leider ist beim fotografieren des Zielobjekts die Kamera nach unten verrutscht als der Kommandant auf die Bremse getreten ist, als eine Sternschnuppe von Links die Vorfahrt nahm..........
Eine Aufnahme eines Satelliten mit Infrarotkamera. Im gelben Kreis ist das Gebiet genau zu erkennen.....
***
In einem abgezäunten Waldstück destillierte unterdessen der aus Eralis stammende Prof. Dr. Michail Levi Vodkovitch aus Kartoffeln seinen allseits beliebten Haustrunk, der – im Gegensatz zu seinem aus Gurken, Laub und anderen Zusätzen hergestellten Destillat, welches eng mit dem Begriff SUPPEDO in Zusammenhang steht – zwar weniger wichtig für die Menschheit war, aber um so unverzichtbarer im immer noch winterlichen Europa und speziell für den Professor und seine Mitarbeiter.
Aufgrund der Witterung war die Versorgung mit Gurken zeitweise reduziert worden.
Alternativen aus holländischen Gewächshäusern oder gar sog. Spreewaldgurken zeigten nicht das optimale Wirkungsspektrum und Lieferungen aus Marokko oder Zypern zum einen ökologisch nicht sinnvoll und zum anderen auffällig.
Aufgrund einiger weniger aber einflussreicher Naturschützer innerhalb der F.A.P.E.L., wurden die Laborverhältnisse der Gurken modifiziert. Es war zu befürchten, dass vereinzelte Protestaktionen sonst nicht mehr zu kontrollieren gewesen wären und Gelände und Labor aufgeflogen wären.
Die Gurken waren zwar wie bisher in Mehrbettzimmern untergebracht, aber jede Gurke hatte nun ihr eigenes Bettchen, nach neuesten Erkenntnissen in pflanzenpsychologisch – unbedenklichen Farbmustern hergestellter Bettwäsche, hell aber nicht zu sonnig und angenehm temperiert. Zudem wurde die Luftfeuchtigkeit erhöht und sog. Einmalkanülen und Spritzen verwendet und die Infektionsgefahr zu verringern.
Jede Gurke hatte ihren eigenen Anschluss zur SUPPEDO-Maschine.......
Das Projekt war noch immer ziemlich geheim..........

Prof. Dr. Michail Levi Vodkovitch auf dem Weg zu seinem Labor (Er ist älter geworden, er friert mehr....)
Rrüdiger......., Rrüdiger Unke war 28 Jahre alt und Lagerarbeiter bei der Firma ABB in Mannheim und befreundet mit:
Ali Öbstgüzülü, 27 Jahre alt, Industriekaufmann bei einer überregionalen Speditionsfirma.
Harry Schlachter, 26 Jahre alt, Pfleger in einem Altenheim.
Yael Chalom, 25 Jahre alt, Austauschstudentin der Medizin in Heidelberg,
und richtig eng befreundet mit
Hans-Dieter Schönemann, 29 Jahre alt und Dozent der Theologischen Fakultät, Bereich Altorientalistik...........
***
Alle vier Personen sind, wie auch Rrüdiger, Teil einer autonomen Zelle der F.A.P.E.L.
Die Gruppe traf sich am 06. Januar in einem Stadtteil von Mannheim, ausserhalb vom Zentrum in einem Haus in der Frobeniusstrasse, Rheinau-Süd.
In der Nacht zuvor wurde noch Marcel Möbius vom Bahnhof abgeholt.
Die Runde beredete die jüngsten Ereignisse und Rrüdiger berichtete, noch immer sichtlich aufgekratzt, von seiner einmaligen Begegnung mit Ewald Bushman.
Dabei kreiste der Rotwein, Stilles Wasser und Zigaretten mit naturbelassenen Zusätzen aus eigenem anthroposophisch-biologischen Anbau.......
Rrüdiger erzählte, dass er Ewald Bushman in der Kantine der Firma kennen lernte.
Bushman machte einen erschöpften Eindruck und fühlte sich fremd und gelangweilt.
Das 2. Glas Whisky war leer und ein Bier war schon bestellt als Rrüdiger aus Neugierde sich zu dem für ihn noch Unbekannten Mann hinsetzte.
Bushman taute auf und es wurde beschlossen das anregende Gespräch über Frauen, Essen und deutsches Fernsehprogramm in einer Kneipe fortzusetzen.
Dabei wurde weiter getrunken.........
Später machte Rrüdiger den Vorschlag die Stadt mit dem Auto zu erkunden, zumal er aufgrund einer Sondergenehmigung seines Arbeitgebers in der glücklichen Lage war sein Auto zu diesem Zeitpunkt auch mit ungeradem Autokennzeichen nach der Hin – und Rückfahrt vom Arbeitsplatz nutzen zu können.
Bushman willigte ein, zumal er eh an die frische Luft wollte.
Bei der Fahrt offenbarte sich Bushman als Regionalrepräsentant für den Bereich Sicherheit der Lightning Corp.
***
Rrüdiger war wie elektrisiert und überlegte was er tun sollte, als er fast ziellos durch die Innenstadt von Mannheim fuhr.
Spontan entschied sich Rrüdiger für eine Fahrt zur Hafenstrasse um Bushman „den Zusammenfluss von Rhein und Neckar“ zu zeigen.
Bei dieser Gelegenheit lockte Rüdiger den ahnungslosen und volltrunkenen Ewald Bushman über die Absperrung an der Ufermauer und beförderte Bushman mit einer festen Handbewegung in die Tiefe...........
Die anwesenden F.A.P.E.L. – Aktivisten waren fasziniert und erstaunt zugleich.
Yael Chalom berichtete danach von ihrem Treffen mit einer Frau, ca. 40 Jahre alt, blonde Haare, bekleidet in einem ultramarinefarbenem, knielangen Kostüm mit türkisfarbenem Schal und Perlenkette im Hotel Golden Leaf im Osten von Frankfurt.
Sie übergab Yael einen braunen DIN A 4 Umschlag und verschwand in der Tiefgarage……….
Unterdessen landete das Flugzeug von Oskar Vogtsburger in Zürich, seinem eingeplanten Zwischenstopp, den er nutzen wolle, um "Freunde und Geschäftspartner der O.I.F. Ltd zu treffen".........sagte er noch vor dem Abflug seinem Fahrer..........
Tatsächlich erkundigte er sich nach dem nächsten Flug nach B U D A P E S T , buchte den Flug und traf sich Stunden später mit einer dunkelhaarigen Frau, etwa 35 Jahre alt, auf der bekannten Donaubrücke, die beide Stadtteile verband. R-O-ya, so ihr Name, übergab Oskar einen Briefumschlag mit der Bitte, diesen erst im nächsten Flugzeug zu öffnen.............

Eine der berühmtesten Brücken der Donaumetropole
Was die beiden, Oskar und Roya, nicht wussten: Ihr treffen wurde fotografiert.........
Oskar nahm den nächsten Flug nach Wien..........
Im Flugzeug öffnete er den Brief, der für Aussenstehende eine seltsame Botschaft beinhaltete:
670GI 180IN NN6RH 4L103 6R0F4
56L06 IN6N0 4G6N8 6N000 6R0GI
180J6 36M0I NF9RM 48I9N 6N036
R0G28 016Z4 HL800 03I60 72556
39455 4R482 R016G INN80 MI806
IN6M0 8678L 42F00 06IN6 0V6R1
6776R 860V6 R7I9N 0WIR3 0H6RG
6786L L8000 670F6 HL6N0 N9CH0
3IV6R 760G6 R4686 0002R I6LL4
0C9M5 286R0 2N30R 64K89 R0M26
776N0 N9CH0 167CH 4F80W 6R36N
0001I 8860V 6R4NL 4776N 00000
.....................
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In der europäischen Verwaltungszentrale der Lightning Corp. in Paris verschaffte sich der neue Regionalrepräsentant für den Bereich Sicherheit, Jean-Paul Sade aus Toronto, gerade auf dem Computer einen Überblick über die aktuellen Ereignisse, als es an der Tür klopfte und ein Mann den Raum betrat.
Der Mann war kein geringerer als der aus der mehrjährig andauernden „Eralis – Krise“ bekannte ehemalige General Dany J. Jackass (JJ), der in der Zwischenzeit bei der Lightning Corp. den Posten als Leiter der taktischen und operativen Einsatzzentrale aller Sicherheitsdienste der Lightning Corp. inne hatte.
Seine Uniform hatte er mittlerweile gegen einen Nadelstreifenanzug getauscht, unter der Jacke war dezent eine Pistole verborgen.........
Seine Leute nannten ihn gelegentlich nur den „Vorstandsvorsitzenden“.
Nein, kein Reiterstandbild, sondern Ex- General Dany J. Jackass bei der Ausübung einer seiner Hobbys.
In der Zentrale der O.I.F. Ltd in Dubai tagte zu dieser Zeit der Generaldirektor des zentralistisch geführten Konsortiums mit seinen Direktoren und Abteilungsleitern, auch der zuständige Personaldirektor der Sicherheitsabteilung, Gregori Massalla, war anwesend, der dem versammelten Gremium einige wichtige Neuigkeiten vorstellte, darunter auch eine Personalentscheidung.
Der Generaldirektor, er hört auf den Namen Jose Felix Hernandez „Rocco“ Sierra-Nevada, ist 55 Jahre alt, verheiratet, nennt nachweislich 7 Kinder aus eigener Herstellung und stammt aus Venezuela.
Das Konsortium, das sollte an dieser Stelle auch mal erwähnt werden, verstand es in der Zeit der globalen Finanzkrise die Gunst der Zeit zu nutzen und übernahm, nicht ohne Hintergedanken, kurzerhand die Staatsschulden von Dubai und genoss im Gegenzug grosse Handlungsfreiheiten in Dubai.
Aber zurück zu unserem Personaldirektor der Sicherheitsabteilung der O.I.F. Ltd., Herrn Gregori Massalla, 51 Jahre alt, verheiratet, 5 Kinder und im früheren Leben Versicherungsvertreter einer Lebensversicherungsgesellschaft in Argentinien, wo er mit seinen Eltern aus Mazedonien einwanderte.
Gregori Massalla berichtete über vage Erkenntnisse über eine Gruppe von militanten Personen, die insbesondere in Europa gegen die bestehenden „Energiemächte“ vereinzelte Aktionen unternehmen.
Hierbei wurde die Möglichkeit einer finanziellen Einflussnahme zu Gunsten der O.I.F. Ltd. diskutiert, aber bis auf weiteres als eine Option von anderen, ggf. besseren Einflussnahmemöglichkeiten zu den Akten gelegt.
Massalla berichtete auch von einer Einrichtung unter Kontrolle der F.A.P.E.L., die angeblich die bestehenden Energieprobleme verringern, ja sogar drastisch verbilligen könnte.
Einzelheiten wären zur Zeit noch nicht zu erfahren, doch das könnte sich mit dem zukünftigen Leiter der O.I.F. Ltd. eigenen Sicherheitsdienste in „naher Zukunft“ ändern.
„War da nicht mal dieser umtriebige Oskar Vogtsburger im Gespräch?“ fragte der Generaldirektor in die Runde.
„Ja, aber es gibt mittlerweile eine andere Option..........und was die Umtriebigkeit von Oskar Vogtsburger anbelangt, so würde ich ihnen gerne interessante Details beim Mittagessen in ihrem Büro mitteilen“ antwortete Massalla.
„Da bin ich aber neugierig“ antwortete Sierra-Nevada .................
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Wochen später................es ist der 1.April 2010..........
Gregori Massalla stand hinter seinem Schreibtisch in der Zentrale der O.I.F. Ltd. in Dubai. Auf seinem Tisch befinden sich Akten, Bilder seiner Frau und den Kindern, ein Computer, Schreibutensilien, mehrere Telefone ..............eines davon klingelte mehrmals...............Gregori Massalla nahm den Hörer ab........“Hier spricht der Aufsichtsratsvorsitzende........... Molko Duriam....“
Gregori Massalla lachte laut, als er die Stimme hörte, denn es war sein leitender Aussendienstmitarbeiter Molko Duriam, alias „M.D.“, der sich mal wieder einer seiner Spässe erlaubte.
Molko Duriam, ist 27 Jahre alt, in der Türkei als Sohn eines Ärzteehepaars an der Schwarzmeerküste geboren und in Asserbaitschan aufgewachsen.
So zumindest sollen es uns die offiziellen Akten über ihn uns glauben machen.
Er ist der Leiter der Sicherheitsdienste und ist zuständig für Sonderaufträge im Ausland und leitet eine geheime Sondereinsatztruppe, die „Putzkolonne“, die diskret überall auf der Welt zum Einsatz kommt, wenn es um die Sicherung sensibler Unternehmensteile der O.I.F. Ltd. geht.

Molko Duriam privat, beim Einkauf...........
Molko Duriam zusammen mit Gregori Massalla bei einer Feierstunde der O.I.F. Ltd.
Ursprünglich war für diesen Part, der uns zwischenzeitlich bekannte Oskar Vogtsburger vorgesehen, aber wie es scheint ist der Kontakt seit einigen Wochen abgebrochen.
Nach inoffiziellen Informationen, soll er zuletzt in Wien mit einer Frau am Rande einer nächtlichen Party beobachtet worden sein.
Nachfragen zur Person und Hintergründen werden seitens der O.I.F. Ltd. Zentrale abgeblockt.
Man kann daher vermuten dass Oskar Vogtsburger in der Zwischenzeit in Ungnade gefallen ist und durch Molko Duriam ersetzt wurde.

Oskar Vogtsburger, aufgenommen bei einer Observation in Wien
Oskar Vogtsburger mit XY (angeblich), nach einer hitzigen Party in Wien.
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Zu dieser Zeit fläzte sich Ex-General Dany J. Jackass, genannt „JJ“ (Dschei-Dschei), im geräumigen Wohnzimmer seines weitläufigen Wohnsitzes nördlich von Dublin, Irland.
Aufmerksam verfolgte er die Handlung eines ziemlich anspruchsvollen Filmklassikers mit dem Titel: „Das Kondom des Grauens“, welcher er seinerzeit bei seinen Einsätzen auf Eralis recht günstig bei einem einheimischen Händler erworben hatte.
Auch seine Frau, sie hört gelegentlich auf den Namen Geraldine, erholte sich von den Vorbereitungen der am gleichen Abend stattfindenden Tupperware-Party und hatte sich zu diesem Zweck eine Avocado-Aloe-Algen-Gesichtspackung mit Auszügen von Traubenkernöl und Himalaja-Rosenextrakten aufgetragen.
Geraldine lag dazu auf einem Liegestuhl, eingehüllt mit einer bordeauxfarbenen Decke.
Zur Entspannung erklangen im Hintergrund dezent die Harfenklänge eines Andreas Vollenweider, die nur durch vereinzeltes, halblautes Gestöhne und Wehklagen, das vom Wohnzimmer heraus drang, durchdrungen wurden.
Die Tür der Veranda, die in die Küche führte, stand offen.....
Heidigideidei, der Angorakater des Hauses, gönnte sich zu diesem Zeitpunkt den Spass mit einer Kröte, mit der er ausgiebig spielte.
Es dauerte nicht lange und Heidigideidei ging mit der Kröte zwischen den Zähnen via Veranda und Küche in die Wohnung und gelang so auch in das Zimmer von Geraldine.
Entspannt und mit der gelb-grau-grünen Gesichtspackung merkte Geraldine von dem Geschehen nichts, vorerst.
Denn wenige Minuten später entwischte dem Kater die Kröte, die in ihrer Verzweiflung auf das Gesicht von Geraldine sprang, ihr hinterher, mit ausgefahrenen Krallen........Kater Heidigideidei.

Heidigideidei, ist er nicht süss ?
Ein lauter Aufschrei von Geraldine beendete die ausgeglichene, entspannte Stimmung des Hauses.
„JJ“ schreckte unvermittelt auf und sprang ruckartig aus dem Sofa, doch er fand keinen Halt, sein linker Fuss war eingeschlafen und so stolperte er Sekunden später über ein Beistelltischchen und knallte dann mit der Schulter an den Wohnzimmerschrank, wo er zu Boden ging.
Durch die Erschütterung kippte eine Glasvase, die sie bei der Hochzeitsreise in Venedig von der bekannten Murano-Glaswerkstatt erworben hatten, von der Oberkante des Wohnzimmerschranks hinunter auf den Kopf von Ex-General Dany J. Jackass.
Die Krankenakte der Ambulanz vermerkte später bei „JJ“ neben Prellungen, Blutergüssen, Zerrungen und Verstauchungen, auch einen Bänderriss.
Geraldine kam mit dem Schrecken und kaum sichtbaren Kratzern im Gesichtsbereich relativ glimpflich davon.
Heidigideidei bekam 2 Wochen Hausarrest. Aber das ist eine andere Geschichte.
Ach übrigens, als Folge dieser tragischen Ereignisse, fällt Dany J. Jackass für die geplante Mission in einem noch zu erkundenden Gebiet in Belgien aus.
Der Ex-General ist Leiter der taktischen und operativen Einsatzzentrale aller Sicherheitsdienste bei der Lightning Corp.
Aus gut unterrichteten Kreisen ist zu erfahren, dass für die Mission einer seiner Stellvertreter ernannt werden wird.
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Bei der O.I.F. Ltd. wurde zwischenzeitlich, aufgrund der aufgetretenen Umstände, vom Aufsichtsrat eine Kontrollinstanz in Form eines hochrangigen Mitarbeiters aus der Abteilung Revision, Korruption und Personal Controlling in den Zuständigkeitsbereich von Gregori Massalla abkommandiert.
Seine Aufgabe ist die Inspektion, die Überwachung von operativen Geschäftsfeldern und die Tätigkeit als Verbindungsmann zwischen dem Aufsichtsrat, der Sicherheitsabteilung und diversen Einsatzteams vor Ort.
Kein Geringerer als Ibrahim Barak Ben Uwe Ibn Salad El Salam Al Jalla Ben Raschid Al Aleikum, Adoptivsohn eines Neffen des Sultans von Brunei.
Von ihm ist lediglich bekannt, dass er zwischen 45 und 55 Jahre alt sein soll, einen snobistischen, exzentrischen und luxuriösen Lebensstil führt und weitreichende Verbindungen unterhält.
Das Büro von Ibrahim Barak Ben Uwe Ibn Salad El Salam Al Jalla Ben Raschid Al Aleikum befindet sich im Verwaltungsturm der O.I.F. Ltd. in Dubai.
Auf seinem Schreibtisch befinden sich unter anderem folgende Dinge: Ein Infobrief, ein Wasserglas, ein Radiergummi, eine Illustrierte und ein Telefon........
Selbstverständlich hatte Ibrahim Barak Ben Uwe Ibn Salad El Salam Al Jalla Ben Raschid Al Aleikum auch einen Computer, wo gerade eine Info-Seite von Wikipedia zu sehen war.
Es war kurz vor 9 Uhr, als ein bewaffneter Kurier an Ibrahim Barak Ben Uwe Ibn Salad El Salam Al Jalla Ben Raschid Al Aleikum einen versiegelten Brief überreichte, der folgende verschlüsselte Botschaft beinhaltete:
01 200 20 01 50 50 09 50 10 60 60 01X 90 UX F 70 80 01 30XY 02 60X 06 U 200 04 01 50X V 10 70X 02 01 30 03 10 300 01 200X 60 10 08 01 200 05 01 10 09 60 04 10 01 50 60 09 01X 06 10 08 09 10 03 01X 01 200 20 01 50 50 09 50 10 60 60 01X 90 UX 01 10 50 01 40X 03 01 05 01 10 40 01 50X 60 09 70 50 04 O 200 09X 04 01 200X F 70 80 01 30X U 01 02 01200 40 10 09 09 01 30 09XY 01 60X 05 70 50 04 01 30 09X 60 10 08X U 40X 01 10 50X 30 70 02 O 200X 40 10 09X 01 10 50 01 200X 20 O 50 60 09 200 U 20 09 10 O 50X 04 10 01X 60 10 08X 60 U 80 80 01 04 OX 50 01 50 50 09X U 50 04X 04 01 50X 01 10 50 F 30 U 60 60X V O 50X O 10 FX 06 01 30 09 06 01 10 09X V 01 200 200 10 50 03 01 200 50X 20 O 01 50 50 09 01XY 70 U 08X 04 10 01X 30 CX 05 01 03 09X 10 50 09 01 200 01 60 60 01X 70 50X 04 10 01 60 01 200X 40 70 300 10 50 01XY V 01 200 70 50 30 70 60 60 01X 04 10 01X 90 U 60 70 40 40 01 50 60 09 01 30 30 U 50 03X 01 10 50 01 60X 01 10 50 60 70 09 90 09 01 70 40 60X 50 70 08X 02 01 30 03 10 01 50XY 02 U 08 01X F 30 U 03X 50 70 08X 02 01 30 03 10 01 50XY 01 10 50 90 01 30 05 01 10 09 01 50X 10 50X 02 01 30 03 10 01 50XY 30 CX 04 70 200 FX 50 10 08 09X 10 50X 04 01 50X 02 01 60 10 09 90X V O 50X 60 U 80 80 01 04 OX 20 O 40 40 01 50XY V 01 200 60 U 08X 04 01 200X 10 50 F 10 30 09 200 70 09 10 O 50X V O 50X F 70 80 01 30X O 04 01 200X 80 30 70 50X 01XYZ
Ibrahim Barak Ben Uwe Ibn Salad El Salam Al Jalla Ben Raschid Al Aleiqum, den man bei Abteilungsfeiern intern umständehalber auch .........räusper........„Ibrabenu Isesalaljalberaliqum“ anreden durfte, lächelte milde und übergab das Schreiben der Abteilung „BLUBBFISH“, wie die hausinterne Kryptologieabteilung auch genannt wurde.
Soll sich diese Abteilung um die Details kümmern, zumal man bisher den zuständigen Kryptologen ein X nicht für ein U vormachen konnte.
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Wie es der Zufall doch wollte, waren die Damen und Herren der Lightning Corp.
auch nicht auf die Nasen gefallen und konnten zwischenzeitlich mit Hilfe ihres eigenen Nachrichtendienstes interessante Erkenntnisse sammeln und diese für zukünftige Aktionen gebrauchen. Hilfreich war der Umstand, dass einem UNO – Mitarbeiter sein Laptop auf dem Flug von New York nach Brüssel abstürzte und er zum Glück im Flughafenbereich in Brüssel einen Computerladen entdeckte, der das Problem beheben konnte. Dass der Computerspezialist gleichzeitig auch ein Agent der Lightning Corp. war, konnte der UNO – Mitarbeiter selbstverständlich nicht wissen.
Was den Inhalt des Laptops so interessant machte, waren unter anderem diverse Skizzen über eine Maschine, die vermutlich den Arbeitstitel „SUPPEDO“ trug und etwas mit alternativer Energiegewinnung zu tun hatte, billiger und allem Anschein noch besser als das, was die Lightning Corp. zu bieten hatte........... Was wusste die O.I.F. Ltd. davon ?............
Unabhängig davon konnte die Lightning Corp. erneut einen Regionalrepräsentanten für den Bereich Sicherheit in Europa vorstellen, nachdem zum einen Ewald Bushman in Mannheim ertrunken und Ex-General Dany J. Jackass, genannt „JJ“, durch einen Unfall in seiner Wohnung nicht einsatzfähig ist.
Bei der monatlich stattfindenden Aufsichtsratssitzung wurde Boris Müller, Absolvent der ziemlich bekannten Offizierschule in Westpoint, USA zum zukünftigen Leiter der Sicherheitsabteilung für die Region Europa ernannt und zugleich für eventuelle operative Missionen in den zunehmend immer interessanter werdenden BENELUX-Staaten beauftragt.
Boris Müller ist um die 73 Jahre alt, bekennt sich mindestens zu einer Tochter, die in Salem/ Baden ein Internat besucht und lebt mit seiner Frau Jenny abwechselnd in Boston/ USA und Wiesbaden/ Deutschland.
Er ist schon lange Jahre im Bereich Sicherheit im Geschäft und hat sich in dieser Zeit einige Verdienste erworben.
So rettete er während einer Mittagspause einen entflogenen Papageien, veröffentlichte Bücher über das ballistische Verhalten von Silikon – und Kunststoffkugeln, schlug sich als Söldner auf der berüchtigten Insel Eralis herum und bewahrte Ricci Martin vor dem Rauchertod.
Boris Müller, der aufgrund seiner Aktivitäten in der „Szene“ nur sehr selten in den einschlägigen Medien gezeigt, zu hören und abgebildet ist und zu diesem Zweck versucht sich unkenntlich zu machen, ist auch bekannt unter dem Namen „Boba Fett“ .
Wir fassen zusammen: Der neue Regionalrepräsentant der europäischen Niederlassung der Lightning Corp. , der für die Sicherheit in Teilen von Europa zuständige Sicherheitschef, ist Boris Müller, alias „Boba Fett“.

Wird er die Zügel lange in der Hand halten können ? 
STAR WARS Fetischist Boris Müller ganz seriös
Immer wieder lustig: ...........Und hier in der Rolle als Aushilfsnachrichtensprecher
***
Mittlerweile machte innerhalb der F.A.P.E.L. ein Ereignis die Runde, das viele Aktivisten und Unterstützer der Szene in freudige aber auch gespannte Stimmung versetzte: Die baldige offizielle Inbetriebnahme der S.U.P.P.E.D.O. – Maschine und Pressekonferenz zum Ende des Monats Mai, zum Anfang des Monats Juni in einer Gegend von Belgien.
Insbesondere Ort und Zeit waren zwar nur Aktivisten aus dem innersten Zirkel bekannt, dennoch sprach sich das anstehende Ereignis rasch herum, so dass man aufgrund der Autonomie einzelner F.A.P.E.L. – Aktivisten – und Unterstützergruppen eine gewisse Sorge hegte, dass die Präsentation und insbesondere das ganze Projekt gefährdete.
Daher wurden nach langen Diskussionsabenden, bei denen ein „Abfallprodukt“ des Professors die Runde machte, ein Aktionsbündnis beschlossen und dazu möglichst viele Aktivisten aus dem militanten Lager der F.A.P.E.L. zum Schutz der S.U.P.P.E.D.O. – Einrichtung einberufen.
Sogar der verantwortliche Prof. Dr. Michail Levi Vodkovitch unterbrach dafür eine Vortragstournee durch Japan und Nord-Korea, bei der er unorthodoxe Vorschläge zur Einsparung von Rohstoff vorstellte und dabei unerwartet heftige Diskussionen entfachte......

Einige der umstrittenen Energiesparvorschläge des Professors
***
Marcel, Beate und Peter aus Freiburg, sowie Rrüdiger, Ali, Harry, Yael und Hans-Dieter aus dem Rhein-Neckarraum bekamen jeweils nahezu zeitgleich die Mitteilung, dass sie sich mit einem Aktivisten aus dem Saarland treffen sollen.
Dazu benutzten sie den Zug als Fortbewegungsmittel, da der Besitz von Privatfahrzeugen stark eingeschränkt wurde, teuer, auffällig und somit riskant war.
Die Gruppe traf sich in Merzig in einem bekannten Schnellimbis, mit dabei ein ehemaliger Angehöriger der britischen SAS – Spezialeinheit.
Der Anführer war berüchtigt unter dem Namen „Kranker Irrer“, vermutlich deshalb weil seine Verhörpraktiken absonderlich und grausam waren (.....oder noch sind ? )

Noch so ein Kranker Irrer, aufgenommen in Trier..........oder so
Später fuhren sie mit einem Lieferwagen im Schutz der Dunkelheit über Schleichwege über die „Grüne Grenze“ nach Frankreich.
In Frankreich ging es weiter zu einem Waldstück in der Nähe von Boulay.
In einem Bauwagen traf die Gruppe auf weitere F.A.P.E.L. – Aktivisten, darunter die beiden O.I.F. Ltd. – Abtrünnigen Sven Überall, alias „Undeath“ und .....wenn das mal kein Zufall ist: Oskar Vogtsburger.
Am nächsten Morgen wurde ein Lastwagen mit einem Containeraufbau vorgefahren, wo Personal und Material genügend Platz hatten um die Reise via Luxemburg nach Belgien fortzusetzen.
In der Zwischenzeit wurden sowohl von der Lightning Corp. als auch von der O.I.F. Ltd. alle Register der Aufklärung gezogen um die Aktivitäten der F.A.P.E.L. einerseits und der jeweilig gegnerischen Sicherheitsabteilungen andererseits einzukreisen, abzuschätzen und entsprechende Gegenmasnahmen vorzubereiten.
Die UNO hatte ihrerseits weiträumig die vermutete Region unter Beobachtung gestellt, weshalb vermehrt Kontrollfahrten mit Fahrzeugen der UNO stattfinden, die von Maastricht ihren Ausgang nehmen.

Maastricht/NL
Ein UNO-Fahrzeug der UNORG-Beobachtergruppe

Ein paar UNO-Beobachter
Zu dieser Zeit hatte sich der ehemalige Gebrauchtwagenhändler Horatio Felix Amaretto Santander eine neu Geschäftsidee einfallen lassen, zumal in Zeiten der Energiekrise mit Autos kein Gewinn zu erwarten war.
Horatio Felix Amaretto Santander ist 45 Jahre alt und seit einer Affäre mit der Briefrtägerin Daniela Avanti von seiner 3. Frau Xenia Gudrun Kugelhupf seit 8 Jahren geschieden.
Horatio Felix Amaretto Santander ist zur Zeit mit dem Aufbau eines mobilen Endverbraucher-Dienstleistungsunternehmens beschäftigt, dessen Schwerpunkt bei der Beschaffung, der Bevorratung und dem Vertrieb von exklusiver Konsumware im Bereich der geschlechtsspezifischen Befriedigung kurzfristiger und mittelfristiger Wünsche liegt, zu deren Zweck naturbelassene und auch künstliche Hardware zum Einsatz kommt.
Horatio Felix Amaretto Santander ist gegenwärtig im Begriff ein Vertriebsnetz in den BeNeLux-Staaten zu etablieren, weshalb er mit einem Fahrrad unterwegs ist.
Aus Kostengründen begnügt er sich mit einem Aktenkoffer und einer veralteten Strassenkarte aus den 50er Jahren.................Noch Fragen ?
***
Auf dem Gelände der F.A.P.E.L.-Aktivistensiedlung trafen in der Zwischenzeit immer mehr Gefolgsleute ein, die die Arbeit des Professors unterstützen und absichern wollten.......
Unter ihnen befand sich auch eine kleine Gruppe von Umweltaktivisten, die ehrenamtlich für die Sauberkeit und die Vermeidung von Müll innerhalb der Siedlung sorgten.
Einer von ihnen war der 49-jährige Louis deFracture-Petit, das „Schwarze Schaf“ der ehemals bekannten Familie de Fracture-Petit aus den Ardennen.
Louis deFracture-Petit ist leicht behindert und kinderlos. Seine Freundin ist, nach eigenen Angabe (!), die Kuh „Elsa“ und die Ente „Donald Duck“.
Louis deFracture-Petit arbeitet, sofern er Lust hat, als Strassenkehrer und Müllsammler, wobei er durch den Verkauf mit gefundenem Altmetall, Blechdosen, Bierdeckeln ect. sein Taschengeld etwas aufbessert. (PS: Nicht zu verwechseln mit einer anderen Person aus Genk)
Louis deFracture-Petit ist, wie schon erwähnt, leicht behindert, allerdings ist er auch neugierig und sehr an allem interessieret, was mit T beginnt..............Tiere, Tanz, Tarzan, Teigwaren, Telefon, Tiramisu, Tit......äh....Träume.....
Die Beobachter der UNO-Recreation Group (UNORG) registrierten einen zunehmend ansteigenden Verkehrs- und Besucherandrang im Bereich Maastricht-Aachen-Genk, weshalb sie die Vermutung hatten, dass in diesem Bereich die Aktivitäten zum Thema SUPPEDO zu suchen und auch mit hoher Wahrscheinlichkeit zu finden sind.
Diese Erkenntnisse blieben auch den beiden Kontrahenten, den Sicherheitsabteilungen der O.I.F. Ltd und der Lightning Corp., nicht verborgen.
In Maastricht wimmelte es in der Zwischenzeit von mehr oder weniger gut getarnten Beobachtern von O.I.F. Ltd und Lightning Corp.
Wo die gut sichtbaren UNO-Mitarbeiter waren, waren auch Spitzel der beiden Energieriesen nicht weit........
So war es nur eine Frage der Zeit, bis Sicherheitsmitarbeiter der O.I.F. Ltd. an einem sonnigen Vormittag einen alten Bekannten identifizieren konnten.................
***
Es war der 2. Mai, als Remigius und Gandalf, zwei Spezialagenten der O.I.F Ltd. aus dem Umfeld von Molko Duriam, zufällig in der (Strasse) entlang schlenderten, als sie keinen geringeren als Oskar Vogtsburger , Sven Überall und eine ihnen noch unbekannte Frau zusammen an einem Tisch vor einem Cafe sitzend, erkannten.
Remigius und Gandalf gingen unauffällig am Cafe vorbei und gingen zu einem etwa 50 m entfernten Zeitschriftenladen, von dem sie unerkannt und aus sicherer Entfernung einige Fotos des Trios machten und via Funk sich mit Molko Duriam in Verbindung setzten um weitere Instruktionen zu erhalten.
Im weiteren Verlauf wurde entschieden, dass die drei Personen „so unauffällig wie möglich“ beschattet werden sollten.
Das Katz und Maus-Spiel ging in die nächste Runde.
Zwischenzeitlich wurden auch die Fotos ausgewertet und man konnte die betreffenden Personen identifizieren: Oskar Vogtsburger und Sven Überall waren erkannt worden.
Die dritte Person, die Frau, löste Verwunderung bei Molko Duriam aus, denn er erkannte in der Frau die seit Jahren in allen Krisenherden „beheimatete“ ehemalige Pilotin und Friedensaktivistin ...... Chantall Blanchet alias „Püppi“.
Welche Rolle spielt sie in dieser Beziehung ?
Mittlerweile hatten Remigius und Gandalf mit Hilfe weiterer Agenten die Beschattung des Trios um Oskar, Sven und Chantall ohne Zwischenfälle aufgenommen.
Die zu observierenden Personen waren in der Zwischenzeit in einem Waldstück weit ausserhalb von Maastricht angekommen, das Trio haltete an einem Tor..........
All diese Einzelheiten wurden aufmerksam von einem Satelliten überwacht, der von der Lightning Corp. unterhalten wurde. Hierzu wurden die Fahrzeuge der Agenten der O.I.F. Ltd mit einem speziellen Sender präpariert...............

Die Einfahrt zum Gelände der F.A.P.E.L ........
Was hat das schon wieder zu bedeuten ?
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Die Tage vergingen, während den zu beschattenden Personen eine Art „Leine angelegt“ wurde.
D.h. dass der Personenkreis nur auf grössere Distanzen von der zuständigen Sicherheitsabteilung der O.I.F. Ltd. observiert wurde, um die geplante Aktion nicht zu gefährden.
Zur gleichen Zeit machten sich eines Nachts zwei Agenten der Lightning Corp. im Hotelzimmer von Chantall Blanchet gemütlich.
Der Zeitpunkt war gut gewählt, da Chantall an diesem Abend einen spannenden Vortrag von Dr. Jan van de Fritijebude zum Thema „Der Magnuseffekt – Eine unorthodoxe Betrachtung im Lichte einer Waldameise während des Einsatzes von motorbetriebenen Luftgebläsen“......besuchte.
Chantall war 15 Minuten vor dem Vortragsbeginn angekommen und hatte sich im Foyer noch einen Teller mit einer Frikadelle und etwas Salat genommen, dazu trank sie ein Glas Wasser mit Holundersirup.
Am gegenüberstehenden Bistrotischchen trank ein Mann mittleren Alters ein Glas Wein, während er mit Chantall einige Blickkontakte austauschte.
Chantall stocherte gerade in ihrem Salat herum, als der Mann aufstand, zu Chantall ging und ihr folgenden Satz sagte: Zijn de bacteries op deze frikandel tijdens het frituren betrouwbar afgemakt ?
Chantall blickte den Mann verwundert an, legte die Gabel hin, tupfte sich die Lippen ab und nahm einen letzten Schluck, während der Mann lächelnd sich abwendete und in den Vortragsraum ging.
Minuten später setzte sich Chantall im Vortragsraum in der mittleren Reihe auf einen Stuhl in Fensternähe, kurz darauf setzte sich der Mann aus dem Foyer neben Chantall.
Chantall blickte zum Rednerpult während sie folgenden Satz sagte: Je ne regrette rien.
Darauf hin reichte der Mann ihr das gefaltete Programmblatt, Chantall klappte das Papier diskret auf, fügte einen kleinen Umschlag hinzu und übergab alles zusammen unauffällig dem Mann.
Der Mann ging noch während der Einführung zum Thema aus dem Raum.
Im Briefumschlag befand sich folgende verschlüsselte Botschaft:
XXX3I 63X8I 553X9 6X0I3 XU6OX
0I3X2 9134X H95XS ICHXI MX0O7
2X49X 17IMI 5IV3X 3I6G3 7ICH5
35XX0 I3X83 WOH63 7XSI6 0XVO6
X037X 29134 XU653 7W960 375XU
60X8I 5536X UMXSC HU5ZX 0U7CH
X0I3X U6O7G XX09S 0O72X 49X17
IMI5I V3XSO 44X3I 6X63U 57943
7XO75 XS3I6 XXCH9 65944 XXXXX
Wer war die unbekannte Person ?
In der Zwischenzeit wurden die Agenten der Lightning Corp. im Zimmer von Chantall Blanchet fündig.
Neben diversen Pässen, die auf unterschiedliche Namen ausgestellt waren, - unter anderem auch auf eine > Petra Peter < und eine > Heide Jederzweite-Dazwischen < sowie eine > Cornelia Rest < -, fanden sie eine Skizze mit bedeutungsschwerem Inhalt, alles in einer Hülle, die auf der Unterseite des Schubfachs eines Schreibtisches angeklebt war...........

So in etwa.......oder so änlich ..........vieleicht......
Als der Vortrag nach zweieinhalb Stunden zuende war, holte sich Chantall auf dem Rückweg in einer Tankstelle mehrere Schokoriegel der Marke „Snikkers“.
Sie brauchte jetzt „Hirnnahrung“.
In ihrem Hotelzimmer angekommen, fiel ihr zunächst nichts besonderes auf, sehr müde legte sie sich kurze Zeit später in das Bett.........

Es gibt natürlich Alternativen..............aber dazu mehr später.......vom Fachhändler
Horatio Felix Amaretto Santander
***
Am nächsten Morgen , vor dem Frühstück, wollte Chantall die Unterlagen aus ihrem Versteck hervorholen und wunderte sich doch sehr.
Einen kurzen Moment war sie unsicher ob sie die Unterlagen überhaupt an der betreffenden Stelle deponiert hatte, doch sie fasste sich und war sich dennoch sehr sicher.
Die Dokumente waren da .............nun sind sie es nicht mehr.
Durch ihren Kopf gingen verschiedene Vermutungen und Szenerarien aber auch Optionen.........
Kurzentschlossen ging sie zum nächsten Taxistand und wartete dort auf ihren Fahrer.
Minuten später fuhren sie in das Dorf „La Primitive“, wo sie den Professor Dr. Michail Levi Vodkovitch aufsuchte und ihn vertraulich um Rat fragte.
Der Professor hörte sich amüsiert die Geschichte an und lächelte milde um dann, nach einem Schluck Kartoffelschnaps, der sichtlich nervösen Chantall mitzuteilen, dass die Maschine durch einen einmaligen Code gesichert ist und über weitere Einzelheiten nach dieser Geschichte lieber keine weiteren Details nennen will.
Chantall atmete erleichtert auf, umarmte den Professor und küsste ihn auf die Stirn.........der Professor seufzte..............oder war es eher ein Stöhnen ?
Wie dem auch sei, Chantall interviewte den Professor um das Ergebnis später in einem Nachrichtenmagazin zu veröffentlichen.
Nachfolgend nun Auszüge des Interviews mit dem Professor, geführt mit Chantall Blanchet:
Chantall Blanchet:
Dr. Sie haben vor langer Zeit sich einen Namen mit medizinischen Notfall-Gurken, Impfgurken, dem Vodk.-A Energy-Enzym und zuletzt der Suppedo Maschine gemacht. Was dürfen wir als nächstes von ihnen Erwarten?
Professor Dr. Michail Levi Vodkovitch:
Nun, ich bin noch lange nicht am Ziel angekommen und bin jedes mal aufs neue erstaunt, was ich alles in den tiefen meines Schädels an Ideen auskoche. Ich arbeite momentan, sozusagen nach Feierabend, an einer Möglichkeit des Körperlosen Transportes, aber dass ist noch nicht spruchreif.
Chantall Blanchet:
Herr Vodkovic, sie haben nun lange an der ominösen Suppedo Maschine herumgebastelt. Ist da ein Ende abzusehen?
Professor Dr. Michail Levi Vodkovitch:
Durchaus. Ein funktionstüchtiger Prototyp wurde bereits seit längerem eingesetzt und die Kinderkrankheiten sind auf ein Minimum zurückgegangen. Die Jungs der FAPEL sind sehr erfreut darüber.
Chantall Blanchet:
Apropos FAPEL. In welchem Zusammenhang stehen sie mit dieser Terrororganisation?
Professor Dr. Michail Levi Vodkovitch:
Terrororganisation? Also ich bitte sie. Terroristen drücken anderen Leuten ihre Ideologie auf, die FAPEL kämpft jedoch für eine bessere Welt. Gut, die Methoden sind nicht immer die besten, aber keineswegs grausamer als die der Anderen Armeen und Regierungen.
Chantall Blanchet:
Haben sie denn keine Angst vor Übergriffen? Die Zeiten sind auch hier unruhig…
Professor Dr. Michail Levi Vodkovitch:
Ach, ich habe so lange auf Eralis gelebt, da lernt man solche Möglichkeiten auszublenden. Natürlich sind diese Möglichkeiten gegeben, keine Frage. Aber ich bin kein Rambo oder Schwarzenegger. Bislang konnte ich solchen Sachen immer aus dem Weg gehen.
Chantall Blanchet:
Sie haben eine ernsthafte Alternative zu Fossilen Brennstoffen und zur Solarenergie geschaffen. Diese Erfindung ist doch unglaublich viel Geld wert. Wieso verkaufen sie ihr Know-How nicht einfach?
Professor Dr. Michail Levi Vodkovitch:
Wissen sie, ich habe alle 3 größeren Zwischenfälle in Eralis überstanden und dabei eines gelernt: Geld löst keine Probleme, sondern verlagert sie nur. Ich werde trotzdem alsbald die Suppedo Generatoren als Bausatz anbieten. Das heißt, sobald es in meinem neuen Domizil endlich Internet gibt. Mein Kumpel Tubal Urial Butler wird den Bausatz über seinen Internetshop „Mr. Johnson’s Mega-Nega-Store“ zu einem Günstigen Preis anbieten. Der Preis selbst wird nur gerade so hoch sein, das es die Unkosten der Materialien deckt, sowie mir mein Mittagessen sichert.

Der Professor und sein Rad.......
***
Nach dem Interview mit dem Professor ging Chantall zum Wohncontainer der FAPEL, wo gerade deren derzeitiger Führer, „Kranker Irrer“, sich über Kartenmaterial bügte…….
Auch ihn wollte Chantal Blanchet interviewen…..
Hier die 5 wichtigsten Punkte des Interviews:
Chantall
1.) Ist die FAPEL motiviert und entschlossen genug ihre Ziele durchzusetzen ?
Kranker Irrer
Ja! Definitiv, wir sind zu allem entschlossen und bereit jedes uns verfügbare Mittel einzusetzen, um unsere Ziele zu erreichen
Chantall
2.) Ich habe erfahren, dass der Professor nur ein williges Instrument in der Politik der FAPEL ist und die unterschiedlichen Aktivistenzellen schon andere Aktionen planen.
Ist das so richtig ?
Kranker Irrer
Nein, der Professor ist kein Instrument in unserer Politik. Wir sind durchaus auf seine Entwicklungen angewiesen um unsere Einrichtungen mit Energie zu versorgen. Im Gegenzug gewähren wir dem Professor freie Kost und Logie und Schutz vor den Schurken der LC und OIF.
Natürlich haben wir den Professor auch in unser politisches Programm integriert - Solche Entwicklungen wie die Suppedo machen sich in jedem Programm gut.
Chantall
3.) Ist die FAPEL sich der Tragweite bewusst, dass wenn die SUPPEDO-Maschine nicht die gewünschte Energiealternative darstellt, die Aktionisten ggf. in Erklärungsnot kommen und Alternativen unerlässlich sind ?
Kranker Irrer
Hierbei kann es sich nur um Falschinformationen seitens der Großkonzerne handeln, um die FAPEL und die SUPPEDO in Misskredit zu bringen.
Fakt ist, dass die SUPPEDO mehr als genug Energie produziert. Hochrechnungen anhand der Aktuellen Betriebsdaten ergeben, dass eine Metropole wie New York etwa 1 halbes Jahr mit 1 LKW Gurken mit Energie versorgt werden kann
Chantall
4.) Was macht sie so sicher ?
Kranker Irrer
Wir sitzen auf einem Berg voller neuer Fakten und Erkenntnisse zur SUPPEDO... und einem Berg voller Waffen.... ohhh ääähh.... hab ich das jetzt laut gesagt?
Chantall tastet unterdessen mit ihren Blicken den FAPEL-Rebellen von Oben bis Unten ab und lächelt zufrieden.............
Der Rebell „Kranker Irrer“ erwidert den Blick mit einem lasziven Lächeln und einem Augenzwinkern……..
Chantall
5.) Was ist Ihre persönliche Einschätzung angesichts der drohenden Auseinandersetzungen in diesem kleinen belgischen Provinznest ?
Kranker Irrer
Ich vermute, dass diese Auseinandersetzung zu nichts führen wird. ausser zu einer unnötigen Zerstörung unserer Heimatregion.
Wir werden alles in unserer Macht stehende tun um die Großkonzerne aus dieser Gegend zu vertreiben
Chantall
Na, da wünsche ich Dir.........äh Ihnen viel Erfolg und Alles Gute der FAPEL.
Ich bedanke mich für dieses Interview...........
Übrigens, ……ich habe um 16 Uhr nichts vor………….;-):-[:-*@}->--
Der Rebell reicht einen kleinen Zettel mit einer Handynummer rüber………….

Und mit dem will Chantall ins Bett ?
***
In den Abenstunden besuchte Chantall das Hauptquartier der UNORG-Truppen in Maastricht um für diesen Tag das dritte und letzte Interview durchzuführen.
Der Termin war schon Tage zuvor beantragt und zugesagt worden.
Die zu interviewende Person war kein anderer als der zuständige General der UNORG-Truppen, General Hans A. Harrison.
Art und Örtlichkeiten des Interviews waren zum einen jedoch ungewöhnlich und für Chantall, als Frau, frustrierend......
Doch der zum Schlaf geneigte Leser soll sich selbst ein Bild machen........
Chantall Blanchet: General Hans A. Harrison, Sie sind der kommandierende General der UNORG hier im Bereich Maastricht und der ehemalige Kommandeur der UN Truppen auf Eralis. Dies lässt vermuten, dass die UNO den Vorfällen in dieser Region eine besondere Bedeutung beimisst und dass es in dieser Region in naher Zukunft zu Kampfhandlungen kommen kann.
General Harrison: Fräulein Blanchet.........., es ist immer eine Freude Sie wieder zu sehen. Allerdings muss ich Sie leider enttäuschen.
Mein Stab und ich wurde nach der mehr als erfolgreichen Beendigung der Konflikte auf Eralis hierher gekommen um die dort gemachten Einsatzerfahrungen in ein neues Ausbildungsprogramm einfließen zu lassen um zukünftige UNO Einsätze noch effektiver als bisher durchführen zu können.
Chantall blickte zu ihren Schuhen...........
Chantall Blanchet: General Harrison, wenn dem so ist, weshalb findet diese „Ausbildung“ ausgerechnet in der Region statt, in welcher eben Sie erhöhte Aktivitäten der F.A.P.E.L, der OIF Ltd und der Lightning Corp. festgestellt haben?
Einige nichtstaatliche Medien hegen ja die Vermutung dass hier etwas gewaltiges im Busch ist und die UN Ihre besten Männer vor Ort wissen möchte.
General Harrison: Liebes Fräulein ......Blanchet,..... wie ich bereits sagte sind wir hier primär zur Aus und Weiterbildung stationiert.
Selbstverständlich inkludiert dies auch möglichst realistische Übungen.
Im Zuge dieser Übungen haben eben wir die Aktivitäten der von Ihnen erwähnten Gruppierungen festgestellt und auch gemeldet. Dies bedeutet jedoch nicht dass hier etwas „im Busch“ ist.
Im Gegenteil, meine Truppe nimmt z.B. am nächsten Wochenende anlässlich der Beendigung des Eralis-Konflikts vor genau einem Jahr an den Feierlichkeiten teil.
Glauben Sie etwa wir würden so etwas anberaumen wenn Gefahr droht?
Nein Fräulein Blanchet, diesmal trügt Sie ihre hübsche Nase...........hehe
Chantall errötete und holte tief Luft, währenddessen sie leicht verkrampft den Kugelschreiber in den Händen umschloss.....
Chantall Blanchet: Gut, gehen wir nicht weiter drauf ein, aber gestatten Sie mir doch bitte eine Frage:
Falls es zu Konflikten in dieser Region kommen würde, würden die UNORG Truppen doch eingreifen?
Falls dem so wäre, wie sähe Ihr Plan aus?
Ist die UNORG aufgrund der angespannten Finanzlage der UN überhaupt handlungsfähig?
General Harrison: Das sind ja gleich drei Fragen, aber ich werde sie Ihnen natürlich beantworten:
Wir sind jeder Zeit Einsatzbereit und können binnen Stunden überall in der Region eingreifen.
Die derzeitige Finanzlage der UN hat darauf keinen Einfluss, da wir im Notfall dazu befugt sind Betriebsmittel vor Ort zu requirieren.
Zur Zeit testen wir z.B. ein neues Einsatzfahrzeug, das so genannte „Fast Response Vehicle“.
Dies wurde uns freundlicher Weise vom USMC zur Verfügung gestellt.

Darauf ist die UNORG besonders stolz....., das Fast Response Vehicle
Ebenso verfügen wir über die modernsten Kommunikations- und Überwachungsmittel, Sie wissen ja, dass mir besonders die Kommunikation am Herzen liegt und wir uns diesbezüglich stetig verbessern werden.
Sie sehen, wir sind also auf alles bestens Vorbereitet und niemand braucht sich sorgen zu machen.
Ich kann Ihnen daher versichern .........Fräulein Blanchet,.......... das wir, falls es zu einem Konflikt kommen sollte, was ich wie gesagt für höchst unwahrscheinlich halte, sofort eingreifen können .....UND werden.
Chantall wippte nervös mit ihrem linken Fuss........
Chantall Blanchet: Es ist gut zu hören, das die UNORG stets einsatzbereit und wachsam ist und nicht wie so oft bei UN Einsätzen in den vergangen Jahren die UNO Mitarbeiter erst aus dem Tiefschlaf geweckt werden müssen wie damals auf…
Das Telefon klingelte...........*telefonklingelt*
General Harrison: Fräulein Blanchet, es tut mir furchtbar Leid, sie hören es ja, die Pflicht ruft mich wieder einmal.
Ich hoffe wir sehen uns in kürze wieder…

Die Sitzung der besonderen Art......General Harrison unter Druck ?
Chantall Blanchet: Selbst verständlich General Harrison, ich möchte Sie dann nicht weiter stören.
General Harrison: Kindchen, das tun Sie nie meine Liebe, mein Adjutant wird sie hinausbegleiten.....
Cantall kochte innerlich und zündete sich am Taxistand zunächst eine Zigarette an, später während der Fahrt, kramte sie nervös in ihrer Handtasche...........hatte sie nicht die Visitenkarte der UN-Frauenrechtsbeauftragten bei sich dabei ? .......
***
Tage später..........es war zwar regnerisch und kühl, aber dennoch war bei manchen Einheimischen wie auch UNORG – Vertreter, vermutlichen Rebellen der F.A.P.E.L. und auffällig unauffälligen Söldnern der konkurierenden Konzerne O.I.L. Ltd. und Lightning Corp., eine aufgeregte, erhitzte Stimmung zu spüren.
Es herrschte auf jeden Fall ein reges Treiben.
Bürgermeister Quasimodo Heino Zombi und Bürger des Dorfes „La Primitive“, insbesondere die Bürgerwehr „Komitee zur Erhaltung der Moral“ unter der Leitung des Ladenbesitzers Pjotr Boris Dragonov, versuchten in idealistischer Weise trotz diverser Unannehmlichkeiten die Ordnung im Dorf aufrecht zu erhalten.
Unabhängige Beobachter rechneten damit, dass in weniger als 5 Tagen die Machtdemonstration zwischen O.I.L. Ltd. und Lightning Corp.
Derweil versuchte Chantall Blanchet via Internet einen Kontakt mit den jeweiligen Pressesprechern der O.I.L. Ltd und der Lightning Corp. herzustellen.
Nach mehreren vergeblichen Versuchen und des Wartens war es soweit.
In einem Chat-Room hatte sie Kontakt mit dem zuständigen Verantwortlichen der Presseabteilung der Lightning Corp., Timothy Schranzkopp, aufgenommen.
Als Identifikation, als Bestätigung der beteiligten Personen, wurde eine Web-Cam eingesetzt.
Die Kopie dieses Kontakts möchte der Autor nachfolgend veröffentlichen.
C. Blanchet: Mister Schranzkopp, unabhängige Sachverständige erwarten eine unangebracht hohe Belastung und Verschwendung von Resurcen anlässlich der bevorstehenden Konfrontation Ihres Mitbewerbers.
Rechtfertigt der Versuch einer Erhaltung bzw. Stärkung der weltweiten marktbeherrschenden
Stellung Ihres Konzerns dieses Verhalten ?
T. Schranzkopp: ( ......der sich gerade in der Badewanne räkelt.....) Was heisst hier Verschwendung von Recurcen ?!
Das Personal ist handverlesen, das Material und natürlich die Verpflegung 1a.
Quasi ein...... Betriebsausflug.
Wer wird hier belastet ?!
Ich bitte Sie, kein anderes Unternehmen investiert so viel in die Reinerhaltung von Luft, Wasser und Boden.
Ich darf da an die Podiumsdiskussionenen der vergangenen Wochen erinnern und ist meine Lebendigkeit kein Beweis dafür, dass Teile unserer Energiequellen gefahrlos sind ?!
Wie sonst könnte ich hier ein angenehmes, entspanntes Bad nehmen, trotz meiner Mitwirkung beim Raubba.........äh Raupeneinsatz letztes Jahr auf Eralis in dieser Uranmine ?!
Welchen „Mitbewerber“ ?!
Sie haben es richtig erkannt, wir, die Lightning Corp. IST führend.
Und noch was: Diese Fabel-Wesen, sorry F A P E L – Truppe, für die Sie sich doch so einsetzen, ist nachweislich ein Handlanger der OIF Ltd ...........obsoleten intriganten Fossilbrennstofffetischisten.........und überhaupt die OIF..... durch Überläufer haben wir die Erkenntnis erhalten dass es intern Spannungen zwischen einzelnen Abteilungsleitern geben soll......hehe.

T. Schranzkopp, der (so die Meinung der Redaktion) allem Anschein nach ein etwas verstrahltes Aussehen hat, was natürlich auch von den Badezusätzen stammen könnte.....
C. Blanchet: ( verdreht die Augen) Die Auseinandersetzungen werden auf dem Rücken ganzer Regionen und Länder ausgetragen.
Wie lange noch ?
T. Schranzkopp: Meine Liebe ( .....C. Blanchet hebt die Augenbrauen.....) ....ich behaupte mal dass sich spätestens in 8 Tagen alles zu unseren Gunsten geklärt hat. (dabei spielt er mit .........einem Badeentchen.........)
C. Blanchet: Was macht Sie so sicher, dass ihre Operation Erfolg hat und diese sog. SUPPEDO-Maschine die Begierde der Lighning Corp. aber auch der konkurierenden OIF Ltd. weckt ?
T. Schranzkopp: Die Erkundung oder „Operation“ wie Sie das nennen, wurde gründlich vorbereitet und wir achten und respektieren die Anwesenheit der UNORG.
Um eine Eskalation zu vermeiden sind wir bereit die UNORG zu unterstützen und nicht zu behindern. Die Bevölkerung, sofern diese sich friedlich, neutral und kooperativ verhaltet und nicht offen oder gar im Verborgenen gegen uns agiert, wird geschützt und soweit möglich auch durch Sachleistungen die Infrastruktur erneuert.
Und was diese SUPPEDO-Maschine anbelangt, so sind wir neugierig welche angeblich ungeahnte Neuheit uns beglücken wird. Mit grosser Aufmerksamkeit verfolgen wir schon seit einiger Zeit das Treiben dieses zwielichtigen Professors und seiner sog. Wissenschaftler.
In diesem Zusammenhang sind uns interessante Unterlagen ........tja sagen wir .....äh .......zugespielt worden...........
(Hierbei wedelt T. Schranzkopp mit einem braunen Umschlag vor der Kamera......)
C. Blanchet: (die in diesem Moment sich keiner sichtbaren Gefühlsregung hingeben darf, wird ganz warm.........., ihr Magen verkrampft sich........)
......räusper.....ja wenn das so ist......, äh, was sind das für Unterlagen ?
T. Schranzkopp: Es überrascht mich, dass Sie diese Frage stellen, aber ich will Ihnen gerne ein Beispiel zeigen .........moment........
(Schranzkopp öffnet den Umschlag und zeigt ein Dokument ...........)
...........na, wie gefällt Ihnen das ?

Das Dokument (leicht zensiert)
C. Blanchet: Es gibt ein Sprichwort: Hochmut kommt vor dem Fall.
Tut mir leid, aber Ihre Ausführungen überzeugen mich nicht und deshalb wiederhole ich mit Nachdruck meine Frage: Ist es den Aufwand wert ?
T. Schranzkopp: Ja, Ja und nochmals Ja!
Es ist für uns eine Herausforderung und Bestätigung zugleich, dafür, dass wir der Welt zeigen wollen und können, dass unser Weg der Energiegewinnung, deren Bewirtschaftung und die Angebotsvielfalt, die Produkte für den Menschen von hohem Nutzen sind, die Entwicklung in Gang hält und das alles für einen guten Preis....... (........darauf hin tauchte T. Schranzkopp mit Zigarre in der Badewanne unter.......)
Blabla bla blabla .....sagte Chantall zu sich und beendete dieses „Interview“.
***
Am nächsten Abend hatte Chantall erneut ein Interviewtermin.
Es sollte in den nächsten Tagen ihr letzter Gesprächstermin sein.
Die betreffenden Stellen waren in vielerlei Hinsicht nicht ganz ahnungslos, was die Person um Chantall Blanchet betrifft.
Ebensowenig dürfte Chantall keineswegs zu blauäugig gewesen sein, als sie dem vorgeschlagenen Interviewtermin zusagte, die die Presseabteilung der O.I.F. Ltd unterbreitete.
Offensichtlich war man sehr bemüht tatsächlichen und vermeintlichen Imageverlust durch überaus grosszügige Gesten auszugleichen.
Sogar ein bezahlter Flug nach Malta war im Angebot, doch Chantall, in ihrer Bescheidenheit, lehnte (aus Sicherheitsgründen, was aber verschwiegen wurde....) wegen einer Angina ab.
Das Interview sollte im Crowne Plaza Hotel in Maastricht stattfinden.........., darauf einigte man sich noch am Tag zuvor.
Wie sich erst nachträglich herausstellte, wurden mögliche Interviewräume sowohl von Anhängern der F.A.P.E.L. , die dort zum Teil als Angestellte arbeiteten, als auch von Agenten der Lightning Corp. mehr oder weniger „verwanzt“.
Dieser Umstand war im Vorfeld, auch aus vergangenen Erfahrungen, der Sicherheitabteilung der O.I.F. Ltd durchaus bewusst, doch scheinbar wurde die Tragweite unterschätzt.
Lobby, Restaurant, der kleine Tagungssaal, als auch das angemietete Zimmer waren mit Überwachungstechnik unterschiedlicher Art „ergänzt“ worden...........
Alle Beteiligten staunten nicht schlecht, als die Überwachungsaktion ausgewertet wurde.
Vielleicht ist es auch diesem zweifelhaften Umstand zu verdanken, dass der Interviewpartner von Chantall, der leitende Chef der Presseabteilung Amarillo Aaron Schuppi, wenige Stunden (!!!) später in den Kreis des Vorstandsgremiums berufen wurde...........
Abschliessend soll dieses Interview der Leser selbst beurteilen.
***
Das Treffen zum Interview begann ganz normal.........
A. A. Schuppi: Frau Blanchet, darf ich Ihnen etwas anbieten ?
Chantall: Ja gerne, sehr aufmerksam, ich hätte gerne ein Glas Rotwein
A. A. Schuppi: Sie haben Glück, der Zimmerservice empfahl mir eine kleine Flasche .....
Chantall: Sehr geehrte Herr Schuppi, die OIF Ltd. hat in den vergangenen Wochen, wenn nicht gar Monaten, in den Medien und vereinzelt regional auch in einigen Ländern auf der Strasse, für einige schlechte Schlagzeilen und Proteste gesorgt.
Zum einen lag das an der Fehleinschätzung was die geschätzten Fördermengen einiger weniger Lagerstätten anbelangte.
So zum Beispiel das neue Ölfeld zwischen Landau und Darmstadt in Deutschland.
Dann die gebrochene Ölpipeline zwischen Azerbajdschan und den Türkmenistan, wo innerhalb einer Woche..........
A. A. Schuppi: Moment Verehrteste, wenn ich Sie mal unterbrechen darf......
Chantall: Ausnahmsweise, bitte......
A. A. Schuppi: Entweder stammen Ihre Informationen aus obskuren Quellen oder Sie haben schlecht recherchiert .........oder beides.......
Chantall: Aber ich möchte doch bitten..........
A. A. Schuppi: Ich bin noch nicht fertig.......
Unsere Beurteilung zum Ölfeld zwischen Landau und Riedstadt, nicht Darmstadt, ergab ursprünglich eine geschätzte Fördermenge von 5 Millionen Liter Erdöl.
Wenn das einigen Pressevertreten zu wenig ist, ist das nicht das Problem der OIF. Ltd, sondern die übertriebenen Erwartungen einiger Landespolitiker in Zeiten schlechter Wahlergebnisse.
Und was die 10 Millionen Liter Erdöl anbelangen, die aufgrund einer Sabotageaktion von unverantwortlichen, militanten, naiven und selbstgefälligen sogenannter und selbsternannter „Energie für Alle“ - Rebellen in das Kaspische Meer flossen..............Peanuts....
Chantall: M o m e n t........
A. A. Schuppi: Selbstverständlich....Ich war sowiso fast am Ende und was Ihre dritte Frage anbelangt:
Der Aral-See.........
Chantall: ….Bingo……
A. A. Schuppi: Dieser sogenannte See, trocknete in den letzten Jahrzehnten sowiso immer mehr aus.
So war es nur eine Frage der Zeit bis Vertreter von Kasachstan und Usbekistan uns ein Angebot unterbreiteten, dass die Umstrukturierung von See und Umland zum Ziel hatte.
Da die OIF Ltd. pragmatisch solche Herausforderungen verfolgt und umsetzt, vergingen keine 9 Monate und wir hatten den Aral-See zu dem gemacht, was er vom Namen her eh für viele Endabnehmer bedeutet, einen See mit ca. 500 Millionen Liter Erdöl als Reservelager…..
Chantall: Ich glaub ich hab Migräne……..kann ich mich hinlegen ?
Wenn es Ihnen nichts ausmacht, würde ich das Interview gerne liegend fortführen.
A. A. Schuppi: Oh, Frau Chantall Blanchet, wie Sie wünschen, ich habe schon lange kein Interview mit einer Frau im Bett gehabt.............hehe....
(X reicht Chantall ein Tuch in das die Eiswürfel vom Sektkühler getan wurden)
Chantall: Nur ein Interview, Sie brauchen sich nur neben mich setzen, nicht legen........
Warum sind Sie so sicher dass der Bruch der Pipeline ein Anschlage einer der FAPEL nahestehenden Gruppe war ?
A. A. Schuppi: Wir sind uns sehr sicher, zur Zeit werden verschiedene Untersuchungen zu diesem Vorfall gemacht, wir arbeiten daran.
Chantall: Mir ist plötzlich so .........seltsam..........warm und kalt...........und dieses Licht..........
Mmmu.......mmussste ...es unnnbeedinngt.................in ..............................ei......einneeen Seeeeeeee ge...........................pummmt weeeerdeeen............?
A. A. Schuppi: Wir hatten von Russland auch das Angebot erhalten, mittels interirdischer Zündung von Atombomben.................... Chantall ? Hallo ?
(Chantall lag zufrieden aber müde und abwesend auf dem Bett...........)

Könnte sich auch alles anderst zugetragen haben ?
X , beurteilte die Situation vermutlich auf seine , pragmatische, Art................................
Tja liebe Leser, an dieser Stelle muss ich leider die Story beenden.
Denn als ich mir eine Pause gönnte, sprang dieses Mistvieh............äh diese Katze............auf die Tastatur meines Laptops und löschte durch zufällige Bewegungen der Pfoten einige weitere Zeilen meiner Geschichte.............so was blödes aber auch..................
Bis bald........
***
Ein kleiner Nachtrag
zu den Geschehnissen in und um „La Primitive“, Belgien.
Mittlerweile ist eine Woche vergangen, seit die beiden Energiekartelle O.I.F. Ltd und Lightning Corp. unter Beobachtung und Regulierung der UNORG-Einheit in der Gegend von der Siedlung „La Primitive“ ihre gewalttätigen Auseinandersetzungen austrugen.
Der Grund dieser Eskalation war – und ist wohl noch immer – eine Maschine die nach Aussage ihres Entwicklers, Prof. Dr. Michail Levi Vodkovitch, die Energiekrise sowie die Ausbeutung bestehender Energielagerstätten verringert oder gar überflüssig machen soll.
Der Name dieser Maschine lautet in Kurzform: S.U.P.P.E.D.O.

Hauptbestandteil zur Energieerzeugung sind .... Gurken. Hier Artgerecht in Einzelbettchen
Hier einige Filter - und Konzentrationsapperaturen , die mit dem URIELA-Generator verbunden sind
Im Verlauf der Story, die in den vergangenen Wochen und Monaten in Abschnitten veröffentlicht wurde, wurden einige Personen und ihre Funktion, ihre jeweilige Eigentümlichkeit erwähnt.
Nachfolgend werden einige dieser Akteure hinsichtlich ihrer jeweiligen Aktionen, ihrer Präsenz und ihrem Verbleib zum vorläufigen Ende der Auseinandersetzung vorgestellt.
Die Aktivisten der F.A.P.E.L. , von einigen auch als Rebellen oder gar Terroristen bezeichnet, konnten den beiden Hauptkontrahenten zwar nur Nadelstiche versetzen, aber es gelang ihnen teilweise im Schutz einiger Einwohner und entgegenkommender UNORG-Einheiten den Professor und wesentliche Dokumente und Weiterentwicklungen der SUPPEDO-Maschine zu retten und in ein sicheres Versteck bringen.
Der von der O.I.F. Ltd. zur F.A.P.E.L. geflohene Sven Überall konnte bei einer spektakulären Aktion ausfindig und gefangengenommen werden.
Auf dem Weg zum Flughafen gelang ihm jedoch die Flucht.

Rebellen und Dorfbewohner vereint beim Protestmarsch
Boris "Boba Fett" Müller (ziemlich rechts im Bild) mit dem General der UNORG
Der für die Lightning Corp. zuständie leitende Sicherheitschef Boris „Boba Fett“ Müller konnte mit seiner Mannschaft im Verlauf der ca. 7 Stunden dauernden Auseinandersetzung wichtige Erkenntnisse und Gegenstände, die der SUPPEDO-Maschine zuzuordnen sind, sammeln und diese der zuständigen mobilen Auswertungsabteilung unter der Leitung von Arnold „Blubfish“ Sorge zugeführt werden.
Trotz aller Anstrengungen seiner kämpferischen Truppe, die mit viel Idealismus, Hingabe und Opferbereitschaft militärisch punkten konnte, gelang es den Einheiten der Lightning Corp. nicht die SUPPEDO-Maschine vollständig zu erwerben, zumal wichtige Weiterentwicklungen durch den Professor versteckt wurden.

Zweckmäsig: Das Fahrzeug des Sicherheitschefs der Lightning Corp. 
T. Schranzkopp ganz privat....
In diesem Zusammenhang darf der Einsatz der Propag...........äh Presseabteilung der Lightning Corp. unter der Leitung von Timothy Schranzkopp nicht unerwähnt bleiben.
Trotz der Umstände wurde ihm der goldene PsyOps-Orden am blauen Bande verliehen.
Zusammen mit Arnold „Blubfish“ Sorge wird sein Name in der Geschichte der Lightning Corp. neben weiteren verdienten Mitarbeitern einen festen Platz haben.
Wie bereits erwähnt, konnte Prof. Dr. Michail Levi Vodkovitch nach seinem Verhör durch Molko Duriam mit der Hilfe von einigen FAPEL-Aktivisten unter den Augen der UNORG-Mitarbeiter in ein bislang geheimes Versteck flüchten.
Angeblich arbeitet er dort an einer verbesserten Weiterentwicklung der SUPPEDO-Maschine und angeblich soll er mit Hilfe einer von ihm selbst entwickelten Kräutermixtur und anderer Hilfsmittel zeitweise sein Äusseres stark verändern können.

Orginal oder Fälschung - Soll das der Professor sein ???
Der Professor (an der Karte) beim konstruktiven Gespräch im O.I.F. Ltd HQ
Lena .............äh ... Chantall Blanchet musste sich einerseits wegen der irritierenden Fotos aus dem Hotelzimmer rechtfertigen. Andererseits versprühte ihr Charm gerade bei den UNORG-Mitarbeitern einen Hauch von zupackender Gelassenheit, weshalb sie zukünftig beim UNHCR arbeiten wird.
Die UNORG-Mitarbeiter unter Co-Leitung von General Hans A. Harrison hatten alle Hände voll zu tun und waren trotz Personalknappheit damit beschäftigt, den Konflikt zu begrenzen und für alle Parteien humanitäre Hilfe anzubieten oder als Vermittler aufzutreten.
Hierbei darf angemerkt werden, dass der Bürgermeister von „La Primitive“ , Quasimodo Heino Zombi, in Zusammenarbeit mit dem Ladenbesitzer Pjotr Boris Dragonov im Hinblick auf eine erneute Wiederwahl sich gegenüber der UNORG sehr kooperativ zeigte.

Der Bürgermeister von "La Primitive" mit dem neuen Sparprogramm
Molko M.D. Duriam und Amarillo Aaron Schuppi bei einer Freizeitbeschäftigung
Einer der Leibwächter des Sicherheitschefs der O.I.F. Ltd mit seiner gepanzerten Limousine
Kommen wir zu Molko M.D. Duriam, dem Leitenden Sicherheitschef der O.I.F. Ltd
Er und sein kürzlich zum Stellvertreter ernannter Amarillo Aaron Schuppi hatten Freud und Leid in rascher Folge durchleben müssen.
Mit ihrer schlagkräftigen Truppe von selbstlosen Kämpfern, die für diese Operation sogar teilweise freiwillig auf ihren Lohn verzichteten, konnten sie gegenüber der Ligthning Corp. zwar ebenbürtig in Erscheinung ., und konnten sogar den Professor zur Preisgabe wichtiger Informationen über die SUPPEDO-Maschine nötigen, aber der hartumkämpfte knappe Sieg
wurde durch das Ableben ihres extra angereisten Vorgesetzten Ibrahim Barak Ben Uwe Ibn Salad El Salam Al Jalla Ben Raschid Al Aleikum überschattet.
Der Anschlag muss sich wie folgt a b g e s p i e l t haben:
Ibrahim Barak Ben Uwe Ibn Salad El Salam Al Jalla Ben Raschid Al Aleikum, Vize-Vorsitzender der Korruptionsabteilung und Direktor anderer Abteilungen der O.I.F. Ltd in Dubai, war im Schutz der UNORG nach einem Stau auf der Zubringerstrasse zum Hauptquartier von Molko M.D. Duriam gelangt.
Dort angekommen wurde er herzlich begrüsst, es wurden Geschenke und Auszeichnungen überreicht und über die aktuelle Lage informiert.
Es folgte ein kleiner zwangloser Imbis um im Anschluss das Dorf „La Primitive“ zu besichtigen.
Wenig später wurden Ibrahim Barak Ben Uwe Ibn Salad El Salam Al Jalla Ben Raschid Al Aleikum ein Trupp Sicherheitspersonal inkl. Fahrer zum Schutz beigestellt.
Die Stimmung war entspannt und sehr freundlich.
Ibrahim Barak Ben Uwe Ibn Salad El Salam Al Jalla Ben Raschid Al Aleikum nutzte die Gelegenheit und brach mit seinem Personenschutz zu einem Spaziergang um den See auf, nicht ohne anzumerken dass man das Dorf niederbrennen könne......
Ganz in Gedanken auf den von Molko M.D. Duriam höchstpersönlich selbst zubereiteten Hammelbraten (extra scharf, mit allem...) schlenderte Ibrahim Barak Ben Uwe Ibn Salad El Salam Al Jalla Ben Raschid Al Aleikum mit seiner Begleitung auf eine sichtbar scheinbar betrunkene Person.
Das „Problem“ lies sich nicht auf herkömmliche Weise aus dem Weg räumen, zumal der Verlust eines UNORG-Mitarbeiters in den Medien weitere schlechte Presse bedeutet hätte.
Man erinnerte sich an das letzte Meeting zum Thema „Personalführung mit grenzwertigen Induvidien“ und entschloss sich beherzt auf diese Person zuzugehen.
Ibrahim Barak Ben Uwe Ibn Salad El Salam Al Jalla Ben Raschid Al Aleikum, war wenige Zentimeter von dieser Person entfernt, als diese plötzlich ein Messer ergriff und auf den Vorgesetzten von Molko M.D. Duriam einstachen und gleichzeitig aus dem Hinterhalt der Begleitschutz kampfunfähig gemacht wurde.
Ein Trupp von O.I.F. Ltd. – Mitarbeitern, der ganz zufällig in der Nähe auf Streife war, konnte die Angreifer noch vertreiben und Erste Hilfe leisten...............doch vergebens........
(Bild folgt)
Bei den Beisetzungsfeierlichkeiten gelobte tränenreich der inzwischen auf den Posten von Gregori Massalla gewechselte Molko M.D. Duriam das Andenken an Ibrahim Barak Ben Uwe Ibn Salad El Salam Al Jalla Ben Raschid Al Aleikum zu bewahren und zu pflegen und sich um die hinterbliebenen Frauen zu kümmern.
Zwischenzeitlich sickerte durch, dass der Aufsichtsrat der O.I.F. Ltd zu dem Anschlag einen Untersuchungsausschuss einsetzten will......
Bleiben bei der Vorstellung einstweilen noch Horatio Felix Amaretto Santander und Louis deFracture-Petit übrig.
Horatio Felix Amaretto Santander hatte trotz der Auseinandersetzungen und trotz der prüden Ansichten einiger Dorfbewohner mit seinem Musterköfferchen genügend Bestellungen aufnehmen können, einige Anonym.
Neben Fachliteratur und dem Produkt „Flauschi“, war das neue Medikament „ALIMENTE-Forte“ , „Rein-Raus“ und .....ähmmm..........ja.........
Mittlerweile hat er aus aktuellem Anlass einen neuen Kundenstamm in Aussicht, weshalb er mit seinem Musterköfferchen immer Dienstag von 17 – 21 Uhr vor dem Kölner Dom, der sich in Köln befindet, anwesend ist.
Besuchen Sie ihn, vielleicht hat er ja ein „Snikkers“ für Sie dabei.........

Das Lesen einer Gebrauchanleitung für elektrisch betriebene Gebrauchsgegenstände kann auch bei diesem Geschäft von Vorteil sein.

Na, Interesse geweckt ?
Der naive, leichtgläubige und immerzu neugierige Louis deFracture-Petit hatte einen schlechten Tag.
Mit dem Truppenaufmarsch und dem dadurch erhöhten Müllaufkommen, dem rabiaten Verhalten der Rebellen und den Regeln von Bürgermeister und UNORG hatte Louis deFracture-Petit sichtlich scher zu kämpfen.
Zudem wurde er von vielen Leuten gehänselt.
Das alles und der Stimmbruch seines Teddybären „Weisnich“ brachten ihn in die Hände umtriebiger Personen aus dem Dunstkreis der PsyOps-Abteilung der Lightning Corp., die ihm Pillen mit unbekannten Inhaltsstoffen andrehten.
Der Verzehr dieser Pillen hatte folgen.
Einmal griff er eine Person mit dunkler Gesichtsfarbe und langen schwarzen Haaren an, im Glaube den Professor vor sich zu haben.
Ein anderes mal drückte er im Labor verbotener weise an einigen Knöpchen und klaute Tabletten „die so bunt aussehen“.
Zuletzt schluckte er ein Pulver, vermutlich etwas gegen Ameisen, das ihm aus Spass und Langeweile einige Leute der O.I.F. Ltd zusteckten.............
Mit Schaum vor dem Mund wurde er in die Krankenstation eingeliefert, wo er quasi in letzter Minute gerettet wurde.
Zur Zeit sitzt er in einem schönen hellen Zimmer mit ganz dick gepolsterten Wänden..........
und tippt auf einem Laptop, der ihm Chantall schenkte.

Louis ohne Pillen
Louis mit Pillen
So, aber jetzt ist wirklich ......
ENDE







